| Mit den 47 Projekten, die die Jury der Stiftung Partner
für Schule NRW auf ihrer letzten Jahressitzung Ende
November bewilligte, war das Kontingent erschöpft: Im
gesamten Jahr 2006 sind damit 408 Schulprojekte gefördert
worden. Weitere Anträge haben jedoch im nächsten
Jahr bei neu gefülltem Fördertopf wieder eine Chance.
Die GELSENWASSER AG stellt 2007 noch einmal eine Million
Euro für die verschiedensten Maßnahmen an Schulen
in ihrem Versorgungsgebiet bzw. den Gebieten ihrer Tochter-
und Beteiligungsunternehmen zur Verfügung.
Das GELSENWASSER-Schulprojekt ist das größte
Förderprogramm dieser Art in Deutschland. Dazu Dr. Manfred
Scholle, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG: „Die
PISA-Studien zeigen, wie wichtig es ist, Schulen nachhaltig
zu unterstützen. Es sollte unser aller Interesse sein,
dass die Schulen bestmögliche Verhältnisse haben,
um Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten
und Fertigkeiten entsprechend auszubilden. Dazu wollen wir
mit diesem Projekt unseren Beitrag leisten.“
In der "Hitliste" der geförderten Projekte
liegen die Einrichtung von Schulbüchereien und andere
Maßnahmen zur Steigerung der Lesekompetenz mit 19 Prozent
weiterhin weit vorn, gefolgt von Streitschlichtungs- und
Gewaltpräventionsprogrammen (15 Prozent) sowie bewegungsorientierten
Konzepten (14 Prozent). Sehr zahlreich sind mit sieben Prozent
auch Vorhaben zum Thema „Schule und Beruf“ und „Grünes
Klassenzimmer/Schulhofumgestaltung“ vertreten. Zahlreiche
ausgefallene Vorhaben wie die „Schülerfirma Mehrwert“ (Hauptschule
am Eppmannsweg, Gelsenkirchen) sind auch zu verzeichnen.
Dabei versteigern die Schülerinnen und Schüler
gespendete gebrauchte Artikel über ein Internet-Auktionshaus
und übernehmen selbst die Verwaltung der Firma.
Bewerben können sich alle Schulen der 84 Kommunen,
deren Bürgerinnen und Bürger von GELSENWASSER oder
einem ihrer Tochter- oder Beteiligungsunternehmen mit Trinkwasser
oder Erdgas versorgt werden bzw. deren Abwasser entsorgt
wird. Die Zahl der Förderungen ergibt sich aus der Größe
der Kommune und der Anzahl der Schulen. Sowohl Fördervereine,
Eltern und Lehrer als auch Schüler können Anträge über
die jeweilige Schulleitung einreichen, eine Bewerbungsfrist
gibt es nicht. Eine unabhängige Jury prüft die
Anträge und entscheidet über die Mittelvergabe.
Gelsenkirchen, 7. Dezember 2006
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